Exotische Biochilis von mild bis scharf
Chilis bereichern die Küche weltweit mit einer Vielzahl an Aromen – von sanft bis feurig. Ob beim Grillen, in Risottos, mexikanischen Tapas oder anderen Gerichten, Chilis verleihen jeder Speise einen besonderen Kick. Schon die alten Kulturen der Mayas und Azteken wussten um die Würze von Chili und verfeinerten ihr heiliges Getränk, Xocolatl, mit einer Prise dieser scharfen Frucht.
Als Christoph Kolumbus auf seiner Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien die Neue Welt entdeckte, brachte er auch Chilis mit nach Europa. Heute sind rund 4.000 Chilisorten bekannt, doch nicht alle sind so scharf, wie man vermuten könnte, da Chilis zur Gattung der Paprikagewächse gehören. Um die Schärfe von Chili zu klassifizieren, entwickelte der Pharmakologe Wilbur Scoville die Scoville-Skala. Eine gewöhnliche Paprika hat auf dieser Skala den Wert 0, da keine Schärfe feststellbar ist. Im Vergleich dazu liegen Peperoni – je nach Sorte – zwischen 100 und 500 Scoville-Einheiten. Die extrem scharfe Pepper X hingegen erreicht beeindruckende 2.693.000 Scoville und sollte nur in winzigen Mengen genossen werden.
Eine mildere Variante ist der Piment d’Espelette, der aus dem französischen Baskenland stammt. Sein sanftes Aroma passt hervorragend zu Saucen, Pasta, Reisgerichten, Fleisch und Fisch.











